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Ein Zuhause für den Bulli

Und auf einmal steht er da – der VW Bulli T1 aus Brasilien. Als der schnieke Oldie auf dem Hof des Autohauses Vögler in Zell vorfährt, ist die Begeisterung groß. Senior-Chef Hans-Günther Vögler krempelt gleich die Ärmel hoch und begutachtet den Oldtimer aus dem Süden. Nach dem Feintuning in der Profi-Werkstatt stehen weitere Bullis Schlange, die ihre neue Heimat im Odenwald finden sollen.

„Schon als ich die ersten Bilder aus João Werkstatt in Portugal gesehen hab, fand ich das phänomenal. Das ist echte Handwerkskunst“, sagt Jan Vögler, Chef des Autohauses in Bad-König/Zell. Und tatsächlich, der grauweiße T1 ist eine echte Schönheit: verchromte Stoßstangen, feinste Innenausstattung und ein Motor, der das Herz jedes Oldtimer-Fans höherschlagen lässt. Vögler Senior war der aller Erste am Bus, als der noch auf der Rampe stand. „Er ist um den Bus rumgesprungen wie das Rumpelstilzchen – trotz kaputtem Knie“, erinnert sich Sohn Jan. „Ich war einfach so stolz“, erzählt Hans-Günther- Vögler. „Dabei ging es erst mal nur um die Optik. Als er das erste Mal gestartet wurde, hab‘ ich gleich gehört: Aha, da läuft was nicht rund, da muss ich ran.“

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Der komplett überarbeitete Motor des T1

Mit viel Erfahrung das Beste aus dem Bulli rausholen

Hans-Günther Vögler kennt sich ganz genau aus mit der Feinabstimmung. „Wir alten Mechaniker haben im wahrsten Sinn einen Sinn für klassische Motoren.“ Und genau hier liegt die Kompetenz des Autohaus Vögler: Das Wissen über die Oldtimer ist tief verankert – von der Karosserie bis hin zur kleinsten Getriebeschraube. Obwohl Vögler nicht mehr aktiv in Werkstatt arbeitet, mischt er bei seinem Herzensprojekt rege mit und ist natürlich dabei, wenn der VW Bulli auf die Bühne kommt. Den jungen Kfz-Mechanikern gibt er wertvolle Tipps und die Jugend nimmt sie begeistert an; schließlich bekommt man nicht in jeder Auto-Werkstatt so viel Profi-Wissen über Oldtimer.

Bis der Bulli T1 endlich auch für die deutschen Straßen zugelassen ist, sollen noch ein paar Wochen vergehen: Mit der Vollabnahme nach Paragraf 21 und 23 hat der Bus sein H-Kennzeichen und ist ein echter Oldie. Jetzt noch zum TÜV und der Bulli darf on Tour. „Jemand, der sich nicht auskennt, bekommt so ein Fahrzeug nicht einfach so zugelassen“, weiß Jan Vögler. Das Autohaus hat spezialisierte Prüfer im Haus, die Wertgutachten für Oldtimer anfertigen. Besitzer klassischer Autos können jeder Zeit beim Autohaus Vögler vorbeikommen und ihren Wagen von den Profis checken und zulassen lassen. Auch komplette Restaurationen sind kein Problem. Als offizieller Volkswagen-Partner hat Vögler Zugriff auf Ersatzteile für alle Old- und Youngtimer von VW – auch an solche, an die man sonst nicht einfach zu rankommt. Das Autohaus soll sich zu dem Oldtimer-Zentrum im Odenwald entwickeln.

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Die Oldtimer-Maschine läuft und läuft ...

Jetzt steht der „Bulli Brasiliero“ im Schaufenster in Zell und hat schon jetzt viele Fans. „Wir kriegen begeisterte Rückmeldung. Viele, die vorbeifahren, verrenken sich fast den Hals“, erzählt Jan Vögler voller Stolz. Doch mit einem einzigen Bulli soll es nicht getan sein. Hinten in der Werkstatt steht schon ein Rotweißer, der direkt aus Brasilien, ohne Umweg über Portugal, geliefert wurde. „An dem muss noch viel gemacht werden“, sagt Vögler Senior mit einem Blitzen in den Augen. Die Mechaniker im Haus reißen sich regelrecht darum, den T1 wieder flott zu machen.

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Jan Vögler sucht bereits mit seinem Oldtimer-Agenten in Brasilien nach dem nächsten Bulli. Diesmal soll es ein Samba sein – das Modell mit den kleinen Fensterluken links und rechts am Dach. Auch der alte Karmann Ghia, der seit Jahrzehnten in der Zeller Garage steht, darf seinen zweiten Frühling erleben. In Zukunft sollen Interessierte sich mit einem T1-Konfoguratior ihren Traum-Bulli selbst zusammenstellen können. Alles ist möglich: Farbe, Innenausstattung, Leistung. Vögler baut den VW Bulli T1 ganz nach Wunsch. Für die vielen Projekte braucht das Autohaus noch professionelle Unterstützung und sucht dringend nach einem guten Karosserie-Spengler mit großem Herz für alte Autos. „Ich hab‘ damals mein Hobby zum Beruf gemacht“, sagt Hans-Günther Vögler. „Jetzt zu sehen, dass die neue Generation so viel Spaß an Oldtimern hat wie ich – das ist einfach großartig!“

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