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2018 02 13 vw classic cars blog header

Die Geschichte des VW-Busses - Von den Anfängen bis heute

Teil 2: Der kantige VW Bulli erlebt grundlegende Veränderungen

Der VW Bulli wurde in der dritten und vierten Generation von 1979 bis 2003 produziert. Schon in den ersten beiden Generationen hat sich der Transporter zum absolut beliebten vielseitigen Kult-Bus mit Charme entwickelt. Äußerlich sind der T3 und der T4 deutlich kantiger geworden und haben sich im Laufe der Zeit in technischer Hinsicht prächtig entwickelt.

Die dritte Generation: VW Bus T3

VW T3 wurde erstmals im Mai 1979 vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt sind bereits knapp 4,5 Millionen Bullis der ersten und zweiten Generation über das Band gelaufen. Grund genug, auch im Hinblick auf den T3 – trotz der Wirtschafts- und Ölkrise – äußerst positiv in die Bulli-Zukunft zu blicken. Und die Verantwortlichen sollten nicht enttäuscht werden: Zwischen 1979 und 1992 kamen etwa 1,3 Millionen T3-Exemplare von Hannover aus auf den Markt.
Geändert hat sich beim T3 schon in der Anfangszeit einiges. Äußerlich hat sich der liebenswerte rundliche Bulli zum eckigeren Bus-Typ entwickelt. Weg vom Käfer hieß die Devise. Dafür wurde der Radstand um 60 mm vergrößert (auf 2460 mm) und auch etwas mehr in die Breite ging der neue Transporter. Folglich freuten sich die Bulli-Fans über mehr Platz im Transporter.
Auf der technischen Seite wurden anfänglich luftgekühlte 4-Zylinder-Boxermotoren verbaut, ab 1982 stieg man bei VW auf wassergekühlte Motoren um.
Besser fahrbar und vor allem wendiger wird der T3 mit der neuen Zahnstangenlenkung, die sich als zuverlässig und wartungsfrei erweist. Nicht zuletzt wegen der Einzelradaufhängung stellt sich ein gewisses Pkw-Fahr-Feeling ein. Die T3 werden mit einer progressiven Federung und Teleskopstoßdämpfern versehen. Neben Modellen mit Frontantrieb gab es auch Syncro-Modelle mit Allradantrieb.

1992 wird die Produktion des T3 mit seinen Modellvarianten Kastenwagen, Pritschenwagen, Multivan, Caravelle, Einsatzfahrzeug, Campingbus, Verkaufswagen und Kombi eingestellt. In Südafrika stellt man zwei Modelle (Caravelle und Microbus) für den afrikanischen Markt noch bis 2003 her. Aufgrund seiner großen Beliebtheit wurden 1992 in einer "Last Limited Edition" noch einmal 2500 T3 gebaut, wovon 2499 sehr schnell einen Käufer fanden. Der 2500. steht im Automuseum in Wolfsburg und hat noch nicht viele Kilometer auf dem Buckel.

Die vierte Generation - der VW T4

Die Produktionszeiten des T3 und des T4 überschnitten sich in den Jahren 1990 bis 1992. Der T4 besiegelte nach 40 Jahren das Ende des Heckmotordaseins. Daher wird der T3 im Gegensatz zum T4 von vielen auch noch als „echter Bulli“ bezeichnet.
Die nunmehr vorne sitzenden wassergekühlten Motoren ließen den Laderaum nach hinten noch etwas größer werden. Die 4- bis 6-Zylinder-Ottomotoren leisteten 67 bis stolze 204 PS, die 4- bis 5-Zylinder-Dieselmotoren kamen auf 60 bis 151 PS.
Der T4 wurde mit zwei unterschiedlichen Radständen angeboten: 2920 und 3320 mm. Neben Frontantrieb gab es ab 1993 auch eine Syncro-Allradvariante.
1995/1996 erhielt der T4 ein Facelift: Neben einer serienmäßig verbauten Servolenkung bekam der T4 Scheibenbremsen, weiße Blinker und bessere Stoßfänger. Multivan, Caravelle und California wurden um 8 cm verlängert. Zudem wurden die Turbudiesel-Motoren (TDI) und die VR6-Motoren eingeführt. 2003 nahm die Produktion des T4 ein Ende. Noch heute ist er - vor allem mit leistungsstärkeren Motoren - oft auf den Straßen anzutreffenden.


Lesen Sie hier den ersten Teil: Der runde Bulli reift heran
... oder weiter zu Teil 3: Der Bulli kommt in der Neuzeit an


Foto: © Fotolia #176773688 | Urheber: Martin Bielefeld


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