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2018 02 13 vw classic cars blog header

Die Geschichte des VW-Busses - Der Bulli kommt endgültig in der Neuzeit an

Der letzte Teil unserer Bulli-Geschichte "Von den Anfängen bis heute"
In der fünften und sechsten Generation ist der VW Bulli schon über 60 Jahre alt, ist aber so fit wie nie. Und die Entwicklung geht weiter; der T7 und Elektro-Varianten stehen schon bald in den Startlöchern. Im Prinzip hat sich im Laufe der Bulli-Zeit alles verändert: vom Design über die Ausstattung bis hin zum Preis. Vor allem über letzteren gerät man heute ins Schmunzeln: Mit rund 6.000 DM konnte man 1950 bereits einen T1 erwerben.

2018 02 16 bulli elektro

Die 5. Generation T5

2003 begann die Produktion des T5 in Hannover und Posen (Polen). Bis dahin konnte VW auf eine Erfolgsbilanz von weltweit rund 8 Millionen produzierten Bullis zurückblicken. Als erster VW-Bus wird dieses Modell nicht in die USA verkauft. Im Vergleich zum T4 hat sich optisch nicht allzu sehr verändert: Er bleibt schlicht und zeitlos. Auch in technischer Hinsicht bleibt vieles erhalten, wie etwa die Zahnstangenlenkung oder der quer eingebaute Frontmotor. Dafür gibt es wegen der aus nur einem Teil gepressten Seitenwänden keine Karosserienaht mehr. Im Laufe der Jahre gab es viele verschiedene Ausstattungsvarianten, darunter etwa das Luxus-Modell Multivan Business oder die Sport Edition.

2009 erhielt der Bulli T5 ein Facelift. Nunmehr wurden alle Dieselfahrzeuge mit einem Dieselrußpartikelfilter ausgestattet. Hinzu kamen breitere Scheinwerfer, ein neuer Kühlergrill und neue Stoßfänger. Der 2,0-Liter-Ottomotor mit 115 PS blieb erhalten, der 3,2 V6 mit 235 PS wurde durch einen 2,0-Liter-TSI-Motor mit 150 bzw. 204 PS ersetzt. Bei den Dieselmotoren gab es nun 2,0-Liter-TDIs mit – weiterhin – 84 PS bis hin zu den Bi-Turboladern mit 180 PS.

Die 6. Generation T6

2018 02 16 t6 innenraumModerner Innenraum der aktuellen, sechsten Bulli-Generation

Im Juni 2015 kam der nochmals modernisierte T6 auf den Markt. Erkennbar ist der neue Bulli nun vor allem an der neuen Front mit zweigeteiltem Kühlergrill, tieferer Bugschürze und neuen Scheinwerfern.
Auch im Innenraum hatte sich etwas getan: Armaturenbrett und Ablagen wurden moderner gestaltet; die breite Mittelkonsole bei den Pkw-Modellen bietet Platz für Getränke, Handys und mehr. Die Sitze verfügen nun über noch mehr Einstellungsmöglichkeiten. Assistenzsysteme wie z. B. die automatische Distanzregelung sorgen für mehr Sicherheit. Darüber hinaus wurde das Fahrwerk optimiert.
Und was tat sich bei den Motoren? Die serienmäßig mit Start/Stopp-Automatik ausgerüsteten Motoren erfüllen nun die Euronorm 6. Die 4-Zylinder-Reihenmotoren blieben. Der Ottomotor mit 115 PS wurde nicht mehr eingebaut, ansonsten blieb das meiste wie beim T5, außer dass bei den 2,0-Liter-TDI-Dieselmotoren nun auch – wie bei den Ottomotoren – Modelle mit 204 PS zu haben waren (als Bi-Turbolader). Der Verbrauch konnte im Vergleich zum T5 etwas reduziert werden.

Wohin geht die Reise?

Auf den T7, der vorraussichtlich 2019 kommen soll, darf man gespannt sein. Fest steht, dass er auf der MQB-Serienplattform aufbaut und noch mehr moderne Technik verbaut werden soll.

Doch der Blick in die Zukunft verrät noch etwas Spannendes: Am Elektro-Modell kommt auch der kultige Bulli nicht vorbei. Für 2022 ist der Elektro-Bulli „I.D. Buzz“ im Retro-Stil vorgesehen. Die Reichweite soll bis zu 600 Kilometer betragen. Insbesondere darf man sich auf den Frontbereich im Innenraum freuen. Das klassische Armaturenbrett und Lenkrad sollen durch innovative Touchscreens und Displays ersetzt werden. Die Erfolgsgeschichte des Bullis, der schon so viele Zeiten durchlebt hat, geht also weiter...

2018 02 16 elektro innenraumjpgTouchscreens statt Schalter - sieht so die Bulli-Zukunft aus?

Alle Fotos: © Volkswagen AG
Das Titelbild zeigt das Sondermodell Sondermodell "70 Jahre Bulli"


Teil 1: Der runde Bulli reift heran
Teil 2: Der kantige VW Bulli erlebt grundlegende Veränderungen

 


 


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