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2018 02 13 vw classic cars blog header

Der Karmann Ghia - Sportwagen-Design kombiniert mit Käfer-Technik

Der Oldtimer Karmann Ghia von Volkswagen wurde als Coupé und Cabriolet von 1955 bis 1974 gefertigt. Im ersten VW Karmann Ghia (Typ 14) verbaute man den gleichen Motor wie im Käfer. Mit diesem Boxermotor (30 PS / 22 kW) konnte man nicht einmal 120 km/h fahren. Was heute keinen Classic Cars Liebhaber mehr stört, war damals für viele kurios: Das Aussehen eines Sportwagens, aber in Sachen Leistung eigentlich “nur” ein Käfer. Für Volkswagen bedeutete der Karmann Ghia damals allerdings einen großen Imagegewinn.

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Wie der VW Karmann Ghia entstand

Der deutsche Unternehmer Wilhelm Karmann stellte 1953 während des Automobilsalons in Paris in einer Garage den Prototypen des Karmann Ghias vor. Ein befreundeter Ingenieur und Chef des italienischen Designstudios Ghia hatte den Geschmack der VW-Manager getroffen. Volkswagen und Karmann beschlossen deshalb die Serienproduktion zu starten.


Unser aktuelles Restaurationsobjekt:


Die Baureihen des VW Karmann Ghias

1955 startete Volkswagen mit der Produktion des Coupé. Der erste Karmann Ghia Coupé war damals 7500 Mark teuer. Zwei Jahre später brachte man einen Karmann Ghia Carbriolet heraus. Das Design des Karmann Ghia Typ 14 veränderte man in den folgenden Jahren kaum. Zwischen 1970 und 1974 motorisierte Volkswagen Typ 14 etwas stärker und zwar auf 50 PS / 37 kW. Somit erreichte man immerhin eine Geschwindigkeit von 140 km/h. 1968 nahm Volkswagen für den Karmann Ghia das Automatikgetriebe ins Programm. Volkswagen stellte 1974 letztendlich die Produktion ein und bis dato hatte Volkswagen etwa 385.000 Coupés und 80.000 Cabriolets verkauft.

Es folgte in 1961 der Typ 34, ein stärker motorisiertes Coupé-Modell, welches häufig auch “großer Karmann” genannt wurde. Das Design des Karmann Typ 34 wurde überarbeitet. Das neue Modell wies eine deutlich kantigere Karrosserie und einen höheren Dachaufbau sowie längere Heckklappe auf. Der Typ 34 war das hochwertigste Auto von Volkswagen und wurde für 8750 Mark verkauft. Mit der in 1965 neu motorisierten Version (54 PS / 40kW), basierend auf dem VW 1600, konnte man eine Geschwindigkeit von 150 km/h erreichen. 1969 stellt man die Baureihe ein. Der Coupé VW Karmann Ghia Typ 34 verkaufte man nur 40.000 Mal. Er kam nie an den Erfolg seines Vorgängers Typ 14 heran.

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Zu verkaufen: Der Karmann Ghia in unserem Showroom

Die wichtigsten Fakten zum VW Karmann Ghia

  • Die verschiedenen Typen des Karmann Ghias: Im ersten Baujahr produzierte man Typ 14 als Coupé. Zwei Jahre später folgte Typ 14 als Cabriolet mit Stoffdach. 1961 bringt man Typ 34, eine abgeänderte und stärker motorisierte Version des Typ 14, in Form eines Coupés auf den Markt.
  • Die Karosserie aus einem Stück: Anders als bei modernen Autos besteht die Karosserie des Karmann Ghias “aus einem Stück”. Bei der Restauration kann man keine einzelnen Teile austauschen, sondern muss gegebenenfalls schweißen.
  • Die Zulassungen heute in Deutschland: In Deutschland ist der Karmann Ghia heute knapp 3000 Mal zugelassen.
  • Der Namensursprung: Karmann war ein Automobilzulieferer. Ghia kommt im Namen des Classic Cars vor, weil es das italienische Designstudio Carrozzeria Ghia gab, wo das Design des Autos entstanden ist.
  • Die Produktionsstätten: Bei Karmann in Osnabrück (Typ 14 und Typ 34) und in São Bernardo do Campo nahe São Paulo in Brasilien (Typ TC ist eine veränderte Version des Typ 14 und in Europa weitgehend unbekannt).
  • Der Verkaufspreis damals: Der erste Karmann Ghia Typ 14 Coupé wurde für 7500 Euro verkauft. Das Coupé Modell Typ 34 wurde damals für 8500 Mark verkauft.
  • Der Verkaufspreis heute: Es ist ganz unterschiedlich. Man kann einen Karmann Ghia heute ohne Weiteres je nach Motorisierung und Zustand zu einem Preis von weit über 50.000 Euro erwerben. Wenn man günstig erworbene Karmann Ghias restaurieren möchte, muss man für den Karosserieaufbau meistens allein nochmal den Kaufpreis aufwenden.

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