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2018 02 13 vw classic cars blog header

Happy Birthday - Der VW Bulli wird 70

Am 08. März 1950 startete die Produktion des Bulli (T1) im wolfsburger Volkswagenwerk und ist bis heute das am längsten gebaute Nutzfahrzeug der Welt. Der Verkaufspreis des Transporters lag zur Markteinführung bei 5.850,- D-Mark.

2020 03 multivan 70 jahre bulliFoto: © vw-nutzfahrzeuge.at

Die aufstrebende Wirtschaft benötigte damals dringend ein günstiges und zuverlässiges Nutzfahrzeug. Mit dem äußerlich kompakten Bulli, bei gleichzeitig maximaler Raumausnutzung im Inneren, trafen die VW-Konstrukteure ins Schwarze. Längst sind die mittlerweile sechs Generationen der Transporter-Baureihe kult, was nicht zuletzt an den vielseitigen Ausstattungsvarianten liegt. Vom Handwerkerfahrzeug, über die Familienkutsche bis hin zum Campingmodell überzeugte der Bulli früh mit seinen Variationen und Verwandlungskünsten ein breites Publikum.

Die Anfänge: Der T1 (1950 bis 1967)

Die Anfänge: Der T1 (1950 bis 1967)

Motor und Getriebe des Bullis stammen bekanntlich aus dem VW Käfer. Die bis zu 750kg Zuladung wurden damals noch über Flügeltüren in den Transporter verfrachtet. Erst später kam die optionale Schiebetür auf der Beifahrerseite hinzu. Als Varianten wurden angeboten: der geschlossene Kastenwagen, als Kombi und der achsitzige Bus.

Erst 1951 folgte der heute legendäre und heiß begehrte Samba-Bus als “Kleinbus Sondermodell” mit den markanten Dachfenstern und einem Faltschiebedach. Im darauffolgenden Jahr, 1952, wurde das Bulli-Spektrum um den Pritschenwagen erweitert.

Diese umfangreiche Bandbreite an Modellen wurde noch durch diverse Sonderaufbauten erweitert. So gab es von der Firma Westfalia das Camping-Box Modul, welches den Bulli in das erste kompakte Reisemobil verwandelte.

Fast zwei Millionen verkaufte Exemplare haben den T1-Bulli mit der geteilten Windschutzscheibe schon zum Welterfolg gebracht, bevor 1967 der nachfolger T2 vorgestellt wurde.

Foto: Autohaus Vögler
T2 - der Globetrotter (1967 bis 1979)

T2 - der Globetrotter (1967 bis 1979)

Besonders durch die neue Frontpartie unterschied sich die zweite Generation des Bulli deutlich von seinem Vorgänger. Und die Camper-Version von Westfalia, nun mit Aufstelldach, machte den Bulli endgültig zum vielseitigen Globetrotter.

Foto: CC-BY Sven Storbeck / Wikipedia
Fahreigenschaften (fast) wie ein PKW - der T3 (1979 bis 1992)

Fahreigenschaften (fast) wie ein PKW - der T3 (1979 bis 1992)

Konzeptionell knüpft auch der T3 an seine Vorgänger an, bot aber bei unveränderten Außenmaßen deutlich mehr Stauraum im Inneren. Das komplett neue Fahrwerk bot nun Fahreigenschaften, die einem PKW nicht mehr viel nach standen und auch im Bereich der passiven Sicherheit konnte das neue Modell große Fortschritte aufweisen.

Ab 1985 bekam der T3 noch einige weitere Innovationen spendiert. So erhielten die Benzinmotoren nun auch einen Katalysator, die Dieselmotoren einen Turbolader und die Allradversion “Synchro” kam auf den Markt.

Durch seine verbesserte Raumausnutzung wurde der T3 auch bei den Reisemobilherstellern nochmal beliebter und mit dem “California” brachte Volkswagen 1988 seine ganz eigene Version eines Campers.

Foto: CC-BYSven Storbeck / Wikipedia
T4 - der erste Bulli mit Frontantrieb (1990 bis 2003)

T4 - der erste Bulli mit Frontantrieb (1990 bis 2003)

Nachdem 40 Jahre lang ein Boxermotor im Heck des Bullis seine Arbeit tat, wurde das Konzept mit dem T4 gänzlich überarbeitet. Neue, moderne Reihen und VR-Motoren verrichten ihre Arbeit im T4 nun in der Front des Fahrzeugs und treiben in logische Konsequenz nun auch die Vorderachse an.
Damit änderte sich auch das Design gravierend und das Raumangebot wuchs durch den zusätzlich gewonnenen Platz im Heck nochmals an. Das Fahrverhalten rückte durch diese Änderungen nun endgültig in den Bereich des PKWs auf.

Foto: CC-BY Florian Schäffer / Wikipedia
T5 - kraftvolle Optik und ergonomischer Innenraum (2003 bis 2015)

T5 - kraftvolle Optik und ergonomischer Innenraum (2003 bis 2015)

Auch das neue Designkonzept des T5 knüpft wieder stark an den Vorgänger an. Durch die neue Linienführung und die breitere Karosserie wirkt das neue Modell jedoch viel kraftvoller als seine Vorgänger. Gleichzeitig wurde die Innenausstattung, insbesondere für den Fahrer, deutlich ergonomischer gestaltet.

Foto: CC-BY Thomas doerfer / Wikipedia
T6 - neue Motoren und intelligente Systeme (2015 bis heute)

T6 - neue Motoren und intelligente Systeme (2015 bis heute)

Komplett neue Motoren, intelligente Assistenzsysteme und ein Infotainmentprogramm zeichnen den neuen Bulli maßgeblich aus. Die Karosserie wurde vor allem an Front und Heck dezent modernisiert, gleichzeitig wird mit der neuen Zweifarblackierung der ersten Bulli-Generation ein Denkmal gesetzt.

Mit dem neuen 2019er Modell T6.1 zieht nun auch die Digitalisierung in den Bulli ein. Volldigitale Instrumente, e-SIM Infotainmentsystem und die elektromechanische Servolenkung in Vorbereitung für teilautomatisierte Fahrfunktionen sind dabei nur ein kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Bulli-Generationen.

Foto: © Volkswagen Nutzfahrzeuge Deutschland

In diesem Sinne: Happy Birthday Bulli.
Auf die nächsten 70 Jahre.


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