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2018 02 13 vw classic cars blog header

Als Oldtimer einfach nur Autos waren

1963 setzte Hans-Günther Vögler das erste Mal einen Schraubenschlüssel an die Felgen eines T1. Der VW Bulli war damals noch kein Liebhaberstück, sondern schlicht und einfach ein Auto. Über 50 Jahre Arbeitskraft und Leidenschaft für PS und Motoren sollte es dauern bis sein Sohn wieder die alten Volkswagen Klassiker für sich und das Autohaus Vögler in Zell entdeckt.

Jahrzehnte lange Leidenschaft für den VW Bulli T1

Was wir heute so als Oldtimer kennen und lieben – die VW Bullis T1 mit der typischen Stupsnase, die klassischen Cabrios und die unvergessenen Knutschkugeln – das waren in den 50er- und 60er-Jahren ganz alltägliche Fahrzeuge: nackte Mechanik, kaum Elektronik und einfachere Motoren in unkomplizierter Karosserie. In dieser Zeit ist Hans-Günther Vögler, Senior-Chef des Autohauses Vögler in Zell, groß geworden und hat seine Leidenschaft entdeckt: Autos, Autos und noch mal Autos. In Dieburg geboren war schon mit 13 Jahren klar: „Ich werde Kfz-Schlosser“, erzählt H.G. Vögler von den Anfängen seiner Ausbildung bei der VW Werkstatt Kirchstein. „Wir haben damals an den Autos gelernt, die heute wieder begehrt sind. Da war ganz normal“, erinnert er sich. „Ich kenne jede Schraube an den klassischen Kisten ganz genau.“ Besonders die alten Volkswagen haben es ihm angetan, und bis heute ist die Autofamile Vögler der Marke VW treu geblieben.

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Würzberger Volkswagen mit dem gewissen Etwas

Die Liebe hat den Vater in den 70ern in den Odenwald gelockt, genauer nach Würzberg. Dort, im Heimatdorf seiner Frau Ilse, hat er sich seine Schrauberwerkstatt eingerichtet – als Hobby neben der Arbeit, wie Hans-Günther Vögler heute noch mit glänzenden Augen erzählt. Am Wochenende hat er dort für sich selbst Fahrzeuge wieder flottgemacht – am liebsten VW Käfer. „An ihm ist ein richtiger Ingenieur verloren gegangen“, sagt Frau Vögler. „Meinen Mann ohne Motoröl an den Händen? Kann ich mich nicht dran erinnern.“ Das Besondere an seiner Arbeit: Die Autos sollten stets etwas Besonderes haben: sei es aufgemotzte Motoren oder auch nur ein besonderes Metallemblem auf dem Kühler. „Das war quasi die Vorstufe von Tuning, was die jungen Leute heute machen“, sagt der Senior.
Die Nachfrage nach den Würzberger Sondereditionen war groß. Und seine Autos mussten einiges aushalten: 1970, damals noch ohne Kinder dafür aber mit ganzen 34 Pferdchen unter der Motorhaube, fuhr das Ehepaar über die Alpen bis an die Adria. „Bergauf hat der Käfer ganz schön geschnauft“, erinnert sich Mutter Vögler mit einem Lachen. „Sobald wir über den Kamm waren, lief er aber wie eine Eins.“

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Innovation mit Tradition

1987, mit viel Erfahrung und einem gehörigen Schuss Mut, hat sich der Kfz-Meister selbstständig gemacht und mit seinem Autohaus in Zell niedergelassen – im wahrsten Sinne auf einer grünen Wiese. Die Geschäfte liefen gleich so gut, dass kurz darauf die „Auto Motor und Sport“ zum Werkstatttest vorbeikam und Vögler ein durchweg positives Zeugnis ausstellte. „Das war der Startschuss. Danach haben uns die Leute die Bude eingerannt“, erinnert sich der Werkstatt-Leiter. Die Arbeitsteilung war klar: Hans-Günther Vögler schraubt, seine Frau macht die Buchhaltung und heute führt Sohn Jan als gelernter Steuerfachangestellter und Betriebswirt den Laden.

Natürlich läuft heute vieles moderner. Autohaus Vögler ist eine Pilotwerkstatt und testet für den Autohersteller digitale Dialogsysteme am iPad und bietet seinen Kunden so innovativen Service. Doch Jan Vögler und sein Vater haben die Anfänge nicht vergessen, und sind immer noch ganz heiß auf Oldtimer. Jetzt, nach 50 Jahren, setzen Vater und Sohn auf Bulli und Co. und holen die Busse extra aus dem fernen Brasilien in den Odenwald.

Doch dazu in Kürze mehr im nächsten Teil: Ein Bulli geht auf Reisen.


Lesen Sie mehr im nächsten Teil: Ein Bulli geht auf Reisen.


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